USA verschärfen Visa-Regelungen für Journalisten

Die Trump-Regierung verkürzt die Aufenthaltsgenehmigungen von ausländischen Journalisten auf 240 Tage. Visa von chinesischen Journalisten werden sogar auf 90 Tage beschränkt. Bisher wurden die Aufenthaltsgenehmigungen von internationalen Medienschaffenden für fünf Jahre vergeben. Medienorganisationen kritisierten die Entscheidung der US-Regierung und warnen vor mangelnder Unabhängigkeit und einer Verschlechterung der US-Berichterstattung. Das „Committee to Protect Journalists“ bezeichnete den Schritt als ein Zeichen demokratischer Erosion sowie als Restriktion der Meinungsfreiheit. Neben den Einschränkungen für ausländische Journalisten gelten auch für internationale Studierende schärfere Visumsbestimmungen. Ihnen wird von nun an nur noch ein Aufenthalt von vier Jahren genehmigt, unabhängig von der Dauer des Studiums. (ila)

 

Die Zeit: USA begrenzen Aufenthalt von ausländischen Studenten und Journalisten

Der Spiegel: USA beschneiden Visaregeln für ausländische Studenten und Journalisten

Reporter ohne Grenzen: US-Regierung erschwert Arbeit internationaler Journalist*innen

The Guardian: Trump administration drastically cuts length of foreign journalist visas

Süddeutsche Zeitung: USA schränken Aufenthaltszeit für Studierende und Medien ein