Mohammed Aïda, 40, Korrespondent der Nachrichtensender Al Arabiya und Al Hadath, wurde am 24. Juni im Osten des Jemen auf dem Weg zu dem Sender getötet. Ein an seinem Auto angebrachter Sprengsatz war explodiert. Im Jemen journalistisch tätig zu sein, ist seit langem gefährlich, unabhängige Berichterstattung unmöglich. Medien wurden entweder verboten oder unter die direkte Kontrolle von Huthi-Milizen gestellt. Journalisten werden für kritische Beiträge wegen „Verrats“ verhaftet. 2025 wurden im Jemen weltweit die meisten Entführungen von Journalisten verzeichnet. In der Rangliste der Pressefreiheit liegt Jemen auf Platz 164 von 180. (hk)
Reporter ohne Grenzen: Journalist Mohammed Aïda nach Morddrohungen getötet
Der Tagesspiegel: Journalismus im Jemen: Unterdrückte Stimmen
Tageszeitung: Über 1.400 Verstöße gegen Journalisten