Am 21. Dezember 1972 wurde der Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR geschlossen

Dieser Vertrag sollte die Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten im Rahmen der seit dem Ende der 1960er Jahre von Willy Brandt initiierten Entspannungspolitik „Wandel durch Annäherung“ weiter normalisieren – durch gutnachbarliche Beziehungen, Gewaltverzicht und die Einrichtung sog. "Ständiger Vertretungen2.

Am 11. Mai 1973 stimmte der Bundestag dem Grundlagenvertrag zu.

(hhb)

 

Quellen

Unterzeichnung des Grundlagenvertrags / MDR Originalübertragung am 21.12.1972 aus Ostberlin + MDR FIGARO 22.2012

Die DDR stellt die Dinge auf den Kopf / SPIEGEL Politik am 20.5.1979

Bundestag nimmt Grundlagenvertrag an - Kalenderblatt / SPIEGEL Geschichte 10.5.2008

Im Grunde waren es natürlich Botschaften – Egon Bahr im Gespräch mit Karl Seidel / MDR Geschichte am 12.11.2009

21. Dezember 1972 – Grundlagenvertrag zwischen BRD und DDR unterzeichnet / WDR am 21.12.2012

21.12.1972: Der deutsch-deutsche Grundlagenvertrag wird unterzeichnet / SWR am 21.12.2022

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Der Bundesminister für besondere Aufgaben, Egon Bahr (links) und DDR-Staatssekretär Michael Kohl nach der Unterzeichnung des "Vertrags über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik" im Haus des Ministerrats der DDR in Ost-Berlin. Darin verpflichten sich die beiden deutschen Staaten zu gutnachbarlichen Beziehungen und Gewaltverzicht. Entgegen dem Wunsch der DDR-Führung erkennt die Bundesrepublik die DDR völkerrechtlich nicht an. 21. Dezember 1972

Copyright: Bundesarchiv B 145 Bild-F038682-0002, Fotograf Lothar Schaack

Nach der Unterzeichnung des Berliner Vertrages über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der DDR und der BRD am 21.12.1972 im Festsaal des Hauses des Ministerrates fand ein Pressegespräch statt. Der Staatssekretär beim Ministerrat der DDR Dr. Michael Kohl (stehend r. ) und der Bundesminister für besondere Aufgaben Egon Bahr beantworteten Fragen der Journalisten.

Copyright: Bundesarchiv B 183-L1221-024, Fotograf Hubert Link